Viemo

Get into the movie
2015: 3. Semester: Interactive Motion Media 2
Arduino| Processing| Prototyping

Filme gehören bei den meisten Menschen zu einer alltäglichen Freizeitbeschäftigung, egal ob man sie nun mit der Familie zuhause, mit Freunden im Kino, oder alleine unterwegs schaut. Bei der Auswahl der Filme verlässt man sich auf die Tipps der Freunde, die Vorschläge der bekannten Filmportale, oder auf sonstige Quellen. "Viemo" ist ein Projekt, das die Auswahl eines Filmes interaktiver und interessanter gestalten soll. Mithilfe der Installation soll man einen Film nur anhand der Emotionen, die über Farbeindrücke und kurze Audiostellen aus dem Film vermittelt werden, auswählen.

Aktuelle Filmauswahl durch z.B. Netflix
Miniatur-Prototyp

Aufgabenbereiche

Konzept

Programmierung

Prototyping

Der Benutzer geht durch zwei parallel zueinander stehende LED-Wände hindurch. Die Länge der Wände entspricht der Länge des darzustellenden Filmes. Im Standby-Modus werden dabei die fünf, am häufigesten im Film auftauchenden Farben, in einer Schleife dargestellt. Dazu erklingt der Soundtrack des Filmes. Durch diesen ersten Eindruck kriegt man ein bestimmtes Gefühl, in welchem Genre sich der Film bewegen könnte. Bleibt man an einer bestimmten Stelle stehen, z.B. auf der Hälfte des Weges, wird ein 10-sekündiger Abschnitt an dieser Stelle des Filmes wiedergeben. Dies bedeutet, man sieht hierbei die jeweils häufigste Farbe pro Sekunde plus den gesamten Audioabschnitt. So bewegt sich der Benutzer mitten im Film und ist von den Emotionen des Films umgeben. Am Ende des Ganges hängt zusätzlich ein Bildschirm, auf dem sich der Besucher den Trailer ansehen kann.

Aufbau des Prototypen
LED-Kette für die Beleuchtung der Wände

Für die Umsetzung werden die Filme mit Processing analysiert. Jeder Film hat am Ende eine inviduelle Liste mit allen Farbcodes pro Sekunde. Zur Vereinfachung werden ähnliche Farbwerte zu einer Farbgruppe zusammengefasst, die durch einen Farbcode dargestellt werden. Das Projekt wird im Maßstab 1:20 als Miniatur angefertigt. Dafür werden MDF-Platten, LED-Ketten und Acyrlplatten verwendet. Unter der Oberfläche befindet sich ein Hohlraum, wo sich die Technik des Prototypen befindet. Diese besteht aus einem Arduino mit angeschlossenem Ultra-Schall-Sensor. Der Sensor dient dazu, die Position der Figur, die man mittels einer Schiebevorrichtung bewegen kann, zu ermitteln. Die Schiebevorrichtung wird mithilfe von einem Magneten mit der Figur oben auf der Oberfläche verbunden. So kann man die Figur jederzeit ausstauschen. Sobald die Figur einige Sekunden an einer Stelle stehen bleibt, wird die Filmsequenz gestartet.